Wissenswertes rund um Hundeernährung und Hundefutter

Informative Blogbeiträge

In diesem Blog teile ich mein Wissen aus der Praxis als Hundetrainerin und Ernährungsberaterin für Hunde. In meiner täglichen Arbeit mit Hunden und ihren Haltern begegnen mir immer wieder ähnliche Probleme: überdrehte Welpen, empfindliche Verdauung, Durchfall oder Wachstumsprobleme. Häufig spielt dabei die Ernährung eine entscheidende Rolle.

Viele industriell hergestellte Futtermittel enthalten hohe Anteile an Kohlenhydraten oder minderwertige Proteinquellen. In diesem Blog geht es deshalb um natürliche Hundeernährung, hochwertige Zutaten im Hundefutter und typische Ernährungsprobleme bei Hunden.

Du findest hier praktische Tipps aus der Hundeschule, Hintergrundwissen zur Hundeernährung und hilfreiche Informationen für Hundehalter, die ihre Hunde bewusst, natürlich und hochwertig ernähren möchten.

13. März 2026

Durchfall beim Welpen – mehr als nur ein Verdauungsproblem

Durchfall beim Welpen wird häufig unterschätzt. Wenn der Darm über längere Zeit nicht richtig arbeitet, kann der Körper wichtige Nährstoffe nicht ausreichend aufnehmen. Dazu gehören auch Vitamine und Mineralstoffe, die für Wachstum und Entwicklung wichtig sind.

Eine längere Phase mit Durchfall kann deshalb zu einer Unterversorgung mit Nährstoffen führen. Gerade im Wachstum kann das Folgen haben, zum Beispiel ein ungleichmäßiges Wachstum oder Entwicklungsprobleme.

Umso wichtiger ist es, die Ursache frühzeitig zu erkennen und die Ernährung anzupassen.

Futterumstellung immer mit Plan

Viele Hundehalter reagieren auf Durchfall mit einer schnellen Futterumstellung. Doch auch das kann den Darm zusätzlich belasten.

Eine Umstellung sollte deshalb niemals abrupt erfolgen, sondern immer nach einem klaren Fahrplan. Der Verdauungstrakt braucht Zeit, um sich an neue Zutaten anzupassen.

In meinem Blogbeitrag Ernährungsumstellung Welpe findest du einen Leitfaden zur richtigen Futterumstellung. Dieser hilft dabei, die Verdauung Schritt für Schritt an neues Futter zu gewöhnen.

Kotkonsistenz genau beobachten

Die Kotkonsistenz eines Hundes kann viele Hinweise auf die Verdauung und den Gesundheitszustand geben.

Ein gelegentlich etwas weicherer Kot ist nicht ungewöhnlich. Wird der Kot jedoch über längere Zeit sehr dünn, sollte die Ursache genauer betrachtet werden.

Auch die Farbe des Kots kann wichtige Hinweise geben.

Wenn sich die Kotfarbe verändert

Bestimmte Veränderungen können auf gesundheitliche Probleme hinweisen. In diesen Fällen sollte ein Tierarzt aufgesucht werden.

Gelblicher Kot
kann auf Probleme mit Magen oder Bauchspeicheldrüse hinweisen.

Orangefarbener oder sehr stark riechender Kot
kann ein Hinweis auf Parasiten oder Giardien sein.

Wenn solche Veränderungen auftreten, ist eine tierärztliche Abklärung sinnvoll.

Auch zu fester Kot kann ein Hinweis sein

Nicht nur Durchfall kann ein Zeichen sein, dass etwas in der Ernährung nicht stimmt.

Sehr harter oder trockener Kot kann ebenfalls auftreten. Häufig liegt die Ursache dann in zu geringer Flüssigkeitsaufnahme oder einer nicht optimal abgestimmten Fütterung.

Kot als Spiegel der Gesundheit

Die Beobachtung des Kots gehört zu den einfachsten Möglichkeiten, den Gesundheitszustand eines Hundes einzuschätzen.

Farbe, Konsistenz und Geruch können wichtige Hinweise darauf geben, ob die Verdauung gut funktioniert oder ob der Körper Unterstützung braucht.

Gerade bei Welpen lohnt es sich deshalb, diese Signale aufmerksam zu beobachten.

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