Wissenswertes rund um Hundeernährung und Hundefutter

Informative Blogbeiträge

In diesem Blog teile ich mein Wissen aus der Praxis als Hundetrainerin und Ernährungsberaterin für Hunde. In meiner täglichen Arbeit mit Hunden und ihren Haltern begegnen mir immer wieder ähnliche Probleme: überdrehte Welpen, empfindliche Verdauung, Durchfall oder Wachstumsprobleme. Häufig spielt dabei die Ernährung eine entscheidende Rolle.

Viele industriell hergestellte Futtermittel enthalten hohe Anteile an Kohlenhydraten oder minderwertige Proteinquellen. In diesem Blog geht es deshalb um natürliche Hundeernährung, hochwertige Zutaten im Hundefutter und typische Ernährungsprobleme bei Hunden.

Du findest hier praktische Tipps aus der Hundeschule, Hintergrundwissen zur Hundeernährung und hilfreiche Informationen für Hundehalter, die ihre Hunde bewusst, natürlich und hochwertig ernähren möchten.

13. März 2026

Warum ich Anouvelle gegründet habe – Hundefutter für sensible Hunde und Allergiker

Wenn der eigene Hund plötzlich Probleme mit dem Futter hat

Als Hundetrainerin arbeite ich täglich mit Hunden und ihren Haltern. Immer wieder begegnen mir dabei Hunde mit Verdauungsproblemen, Unverträglichkeiten oder Allergien.

Doch irgendwann betraf es auch meinen eigenen Hund.

Er entwickelte immer wieder Durchfälle, hatte typischen Juckreiz an den Ohren, offene Pfoten und kam oft nicht zur Ruhe. Trotz verschiedener Futtersorten fanden wir lange keine nachhaltige Lösung.

Viele Hundehalter kennen diese Situation: Man probiert unterschiedliche Futtermittel aus – doch die Probleme bleiben.

Typische Symptome einer Futtermittelallergie beim Hund

Viele Hundehalter merken zunächst nur, dass ihr Hund auf sein Futter empfindlich reagiert. Häufige Anzeichen für eine Futtermittelallergie oder Unverträglichkeit können sein:

  • wiederkehrender Durchfall
  • Blähungen oder unangenehmer Kotgeruch
  • Juckreiz oder Hautprobleme
  • häufiges Pfotenlecken
  • Ohrenentzündungen
  • empfindliche Verdauung

Treten solche Symptome regelmäßig auf, lohnt sich ein genauer Blick auf die Zusammensetzung des Futters.

Mehr dazu findest du auch im Beitrag


👉 Allergie oder Unverträglichkeit beim Hund – Symptome erkennen

Der Wendepunkt: meine Ausbildung zur Tierernährungsberaterin

Während meiner Ausbildung zur Tierernährungsberaterin begann ich, mich intensiver mit der Zusammensetzung von Hundefutter zu beschäftigen.

Dabei wurde mir schnell klar, dass viele industrielle Futtermittel nicht unbedingt dem entsprechen, was Hunde wirklich brauchen.

Besonders Trockenfutter enthält häufig hohe Mengen Kohlenhydraten und ist stark verarbeitet. Für viele Hunde – insbesondere für sensible Hunde oder Allergiker – kann das langfristig problematisch sein.

Mehr über die Rolle von Kohlenhydraten in der Hundeernährung erkläre ich auch im Beitrag
👉 Kohlenhydrate im Hundefutter – welche Rolle sie wirklich spielen

Vom Selbstkochen zum BARF

Um meinem Hund zu helfen, begann ich zunächst selbst zu kochen und stellte später auf BARF um.

Die Verdauung stabilisierte sich deutlich und viele Probleme verschwanden. Doch im Alltag zeigte sich ein anderes Problem: BARF ist nicht immer praktikabel – besonders im Urlaub oder unterwegs.

Also begann ich nach einer hochwertigen Alternative zu suchen.

Warum viele Nassfutter keine echte Alternative sind

Viele Nassfutter wirken auf den ersten Blick hochwertig. Doch bei genauerem Hinsehen zeigen sich häufig typische Probleme.

Oft enthalten Nassfutter:

  • große Mengen Brühe oder Wasser
  • Bindemittel
  • vergleichsweise geringe Fleischanteile

Ein hoher Anteil an Brühe bedeutet jedoch häufig auch, dass Hunde größere Portionen fressen müssen, um ausreichend Nährstoffe aufzunehmen.

Auch viele Hundewürste namhafter Hersteller enthalten häufig nur etwa 65–70 % Fleisch, dazu rund 20 % Gemüse – was grundsätzlich sinnvoll ist – und der restliche Anteil besteht häufig aus Wasser.

Wenn man sich genauer mit der Zusammensetzung von Hundefutter beschäftigt, merkt man schnell, wie wichtig eine klare Deklaration der Zutaten ist.

Darauf gehe ich auch im Artikel
👉 90 % Fleisch im Hundefutter – was wirklich dahinter steckt

genauer ein.

Wenn Qualität unter Preisdruck leidet

Über viele Jahre habe ich meinen Kunden verschiedene Hersteller empfohlen.

Doch immer wieder konnte ich beobachten, dass sich Rezepturen veränderten, sobald Produkte in großen Handelsketten gelistet wurden.

Um Preise stabil zu halten, wurde häufig an der Qualität der Zutaten gespart.

Gerade für Hunde mit sensibler Verdauung oder Futtermittelallergien kann das schnell zu Problemen führen.

Die Idee hinter Anouvelle

Irgendwann wurde mir klar:

Wenn ich das passende Futter für sensible Hunde nicht finde, muss ich es selbst entwickeln.

Ich begann gezielt nach Herstellern zu suchen, die bereit waren, Hundefutter nach meinen Vorstellungen zu produzieren.

Mein Ziel war ein Futter für:

  • Hunde mit Futtermittelunverträglichkeiten
  • Hunde mit Allergien
  • Hunde mit sensibler Verdauung

So entstand schließlich Anouvelle.

Singleprotein – besonders wichtig für sensible Hunde

Ein zentraler Bestandteil der Rezepturen ist das Singleprotein-Prinzip.

Das bedeutet: Jede Sorte enthält nur eine tierische Proteinquelle.

Gerade bei Allergien erleichtert das die Fütterung erheblich, da mögliche Auslöser leichter erkannt werden können.

Mehr dazu findest du auch im Beitrag

👉 Singleprotein bei sensiblen Hunden – warum es sinnvoll sein kann

Für empfindliche Hunde und Allergiker bieten sich besonders diese Fleischsorten an:

  • Kaninchen
  • Büffel
  • Pferd
  • Huhn
  • Ente
  • Ziege

Weitere Sorten wie Lamm, Pute, Wild und Rind ergänzen das Sortiment.

Warum sensible Hunde oft besser auf Singleprotein reagieren

Viele Hunde reagieren nicht auf ein bestimmtes Futter insgesamt, sondern auf eine einzelne Proteinquelle oder bestimmte Zusatzstoffe.

Wenn ein Futter mehrere Fleischsorten enthält, wird es oft schwierig herauszufinden, welche Zutat Probleme verursacht.

Singleprotein-Futter kann hier helfen, weil jede Sorte nur eine tierische Proteinquelle enthält. Dadurch bleibt die Ernährung übersichtlich und mögliche Auslöser lassen sich leichter erkennen.

Gerade bei Allergikerhunden oder sensibler Verdauung setzen viele Ernährungsberater deshalb auf Singleprotein-Rezepturen.

Mein Qualitätsversprechen für deinen Hund

Bei Anouvelle steht die Qualität der Zutaten im Mittelpunkt.

Unsere Premium-Hundenahrung steht für:

• Deutsches Qualitätserzeugnis
• Feinste Premium-Qualität
• Extra hoher Fleischanteil
• 100 % Naturprodukt
• Schonend zubereitet
• Zutaten und Herstellung in Lebensmittelqualität

Bei der Herstellung verzichten wir konsequent auf:

  • Lockstoffe
  • künstliche Konservierungsstoffe
  • künstliche Aromastoffe
  • Farbstoffe

Mein Ziel

Mein Ziel ist es, Hundehaltern eine ehrliche und hochwertige Alternative zu bieten – besonders für Hunde mit sensibler Verdauung oder Allergien.

Ein Futter mit:

  • klarer Deklaration
  • hochwertigen Zutaten
  • Singleprotein-Rezepturen
  • und einer Zusammensetzung, die sich an den natürlichen Bedürfnissen des Hundes orientiert.

Denn gesunde Ernährung ist kein Trend.

Sie ist die Grundlage für ein langes und gesundes Hundeleben.

Wenn Du tiefer einsteigen möchtest

Viele der Zusammenhänge rund um Ernährung, Verdauung und Verhalten lassen sich nicht in einem einzelnen Beitrag vollständig erklären.

In meinem Online-Vortrag zeige ich Dir Schritt für Schritt,
wie Du Futter richtig einschätzt, Deklarationen verstehst und die Ernährung Deines Hundes bewusst gestaltest.

👉 Hier geht es zum Vortrag: Vortrag Ernährung Hund - Wissen nicht Marketing

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