4. April 2026
Was gehört wirklich in den Napf? – Die richtige Zusammensetzung der Hunderation
Die Ernährung des Hundes besteht nicht nur aus einzelnen Zutaten, sondern aus dem Zusammenspiel verschiedener Nährstoffe.
Entscheidend ist, dass die Bestandteile in einem sinnvollen Verhältnis zueinander stehen – und dass die Grundlage stimmt.
Tierisches Protein als Basis
Der wichtigste Bestandteil der Hundenahrung ist tierisches Protein.
Hunde sind darauf ausgelegt, tierische Nahrung zu verwerten.
Sie benötigen die darin enthaltenen Aminosäuren für den Aufbau und Erhalt von Gewebe, Muskulatur und Stoffwechselprozessen.
Pflanzliche Proteine können diese Funktion nicht in gleicher Weise erfüllen.
Deshalb sollte der Hauptanteil der Nahrung aus tierischen Bestandteilen bestehen – idealerweise klar definiert und nachvollziehbar.
Energie über Fett
Neben Protein spielt Fett eine zentrale Rolle.
Fette liefern Energie und sind wichtig für verschiedene Prozesse im Körper.
Sie sind häufig bereits im Fleisch enthalten.
Bei sehr mageren Fleischsorten kann es sinnvoll sein, Fett gezielt zu ergänzen, um den Energiebedarf zu decken.
Auch essenzielle Fettsäuren sind entscheidend für eine ausgewogene Ernährung.
Pflanzliche Bestandteile als Ergänzung
Pflanzliche Bestandteile wie Gemüse oder Kartoffeln können die Ernährung ergänzen.
Sie liefern vor allem Ballaststoffe und unterstützen die Verdauung.
Wichtig ist dabei das Verhältnis:
Sie sollten nicht die Grundlage der Ernährung darstellen, sondern eine Ergänzung sein.
Das richtige Verhältnis
Ein bewährtes Verhältnis in der Fütterung liegt bei etwa:
👉 80 % tierische Bestandteile
👉 20 % pflanzliche Bestandteile
Dieses Verhältnis kann je nach Lebensphase angepasst werden.
Welpen benötigen häufig mehr Protein, während bei älteren Hunden der Anteil reduziert werden kann.
Warum das Verhältnis entscheidend ist
Nicht einzelne Zutaten bestimmen die Qualität eines Futters, sondern das Gesamtbild.
Ein zu hoher Anteil an pflanzlichen Bestandteilen oder eine unklare Proteinquelle kann die Verdauung belasten und langfristig zu Problemen führen.
Eine klare, reduzierte Zusammensetzung hilft dem Körper, Nährstoffe besser zu verwerten.
Warum ich anouvelle gegründet habe
Viele der Probleme, die ich im Alltag gesehen habe, hatten ihren Ursprung genau hier.
Hunde mit Unverträglichkeiten, wechselnden Beschwerden oder unklaren Reaktionen auf ihr Futter.
Oft lag die Ursache nicht in einem einzelnen Inhaltsstoff, sondern in der gesamten Zusammensetzung.
Zu viele Bestandteile, unklare Proteinquellen und ein Verhältnis, das nicht zum Bedarf des Hundes passt.
Genau daraus ist anouvelle entstanden.
Mit dem Anspruch, Futter zu entwickeln, das:
- klar aufgebaut ist
- nachvollziehbare Inhaltsstoffe enthält
- und sich an der natürlichen Ernährung des Hundes orientiert
Fazit: Die Basis entscheidet
Die Ernährung beginnt nicht bei einzelnen Zutaten, sondern bei der Grundlage.
Tierisches Protein sollte die Basis bilden, ergänzt durch eine übersichtliche und ausgewogene Zusammensetzung.
Wer das versteht, kann Futter besser beurteilen und gezielter auswählen.
Mehr verstehen statt nur vergleichen
Viele Zusammenhänge erschließen sich erst, wenn man die Grundlagen kennt.
Genau darum geht es auch in meinem Vortrag zur Hundeernährung.
Ich zeige dir, worauf es wirklich ankommt, wie du Zusammensetzungen richtig einordnest und warum viele Probleme bereits im Napf entstehen.
Wenn du die Ernährung deines Hundes besser verstehen möchtest, bekommst du dort das nötige Wissen – verständlich erklärt und direkt anwendbar.
👉 Alle Infos zu meinem Vortrag findest du hier: https://www.anouvelle.de/ernaehung-hund-wissen-statt-marketing/
