Fett im Hundefutter – warum Hunde Fett brauchen
Wenn wir über Fett sprechen, denken wir häufig zuerst an unsere eigene Ernährung und an den schlechten Ruf, den manche Fette dort haben. Auf den Hund lässt sich diese Betrachtung jedoch nicht einfach übertragen. Fett spielt im Energiestoffwechsel des Hundes eine besonders wichtige Rolle. Tierische Nahrungsfette werden beim Hund optimal verstoffwechselt und stehen ihm als schnell verfügbare, konzentrierte Energiequelle zur Verfügung.
Wie viel Fett ein Futter enthält, wird in der Deklaration über die analytischen Bestandteile ausgewiesen. Dort findet sich häufig die Bezeichnung „Rohfett“. Dabei handelt es sich um eine analytische Bezeichnung für den ermittelten Fettgehalt eines Futters. Die Angabe gibt keinen Aufschluss über die Qualität der enthaltenen Fette, ihre Herkunft oder die Zusammensetzung der Fettsäuren.
Neben tierischen Fetten spielen auch pflanzliche Öle in der Hundeernährung eine Rolle. Die verschiedenen Fettquellen unterscheiden sich in ihrer Fettsäurezusammensetzung. Bestimmte Fettsäuren sind Bestandteile der Zellmembranen und erfüllen wichtige Funktionen im Körper. Einige kann der Hund nicht selbst in ausreichender Menge bilden und muss sie über die Nahrung aufnehmen. Fette ermöglichen außerdem die Aufnahme der fettlöslichen Vitamine A, D, E und K.
Wie viel Fett braucht ein Hund?
Der Fettbedarf lässt sich nicht anhand einer allgemeinen Prozentzahl bestimmen. Ein Hund mit hohem Bewegungsdrang und entsprechendem Energiebedarf benötigt eine andere Energieversorgung als ein Hund, der sich im Alltag deutlich weniger bewegt. Auch Alter, Körpergröße und Körperzustand beeinflussen den Bedarf.
Bei Übergewicht kann eine geringere Energiedichte der Ration sinnvoll sein. Bei bestimmten Erkrankungen, etwa Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse oder des Magen-Darm-Traktes, kann ebenfalls eine angepasste Fettzufuhr erforderlich sein.
Bei älteren Hunden sinken häufig Aktivität und Energiebedarf. Gerade bei Senioren, die sich weniger bewegen oder bereits zu Übergewicht neigen, kann deshalb eine weniger energiereiche Fütterung sinnvoll sein. Entscheidend ist dabei der individuelle Körperzustand des Hundes.
Bei der Auswahl eines Futters lohnt sich deshalb ein Blick auf die verwendeten Fettquellen und deren Zusammensetzung. Der Rohfettwert allein lässt nicht erkennen, welche Fettsäuren das Futter liefert.
Fett bei Anouvelle
Unsere Anouvelle Nassfutter enthalten je nach Sorte zwischen 5 und 7 % Fett. Damit liegt der Fettgehalt im moderaten Bereich und ermöglicht eine bedarfsgerechte Energieversorgung, ohne das Futter unnötig energiereich zu machen. Für gesunde Hunde mit normalem Energiebedarf ist diese Größenordnung für die tägliche Fütterung gut geeignet.
Unsere verschiedenen Nassfutter-Sorten und ihre Zusammensetzung finden Sie hier: → Anouvelle Nassfutter
Im nächsten Teil unserer Reihe schauen wir uns die Angabe „Rohfett“ genauer an: Was sagt der Wert tatsächlich aus und warum sind Prozentangaben bei Nassfutter nicht ohne Weiteres miteinander vergleichbar?
