Rohfett im Hundefutter – was sagt der Wert aus?
Wer die Deklaration eines Hundefutters liest, findet bei den analytischen Bestandteilen unter anderem die Angabe „Rohfett“. Doch was steckt hinter diesem Wert?
Rohfett ist eine analytisch bestimmte Stoffgruppe und wird nach der Weender Futtermittelanalyse ermittelt. Das „Roh“ hat dabei nichts mit dem Zustand des Fettes zu tun. Es bedeutet nicht, dass das Fett roh oder unverarbeitet ist.
Der angegebene Prozentwert beschreibt den ermittelten Fettgehalt des Futters. Er sagt jedoch nichts darüber aus, welche Fettquellen dafür verwendet wurden.
Welche Fette stecken im Hundefutter?
Für Hundefutter kommen unterschiedliche Fettquellen infrage. Dazu gehören beispielsweise Rindertalg, Schweineschmalz, Geflügelfett und Fischöl. Auch pflanzliche Öle wie Sonnenblumenöl, Maisöl oder Leinöl werden eingesetzt.
Diese Fettquellen unterscheiden sich in ihrer Zusammensetzung und damit auch in ihren enthaltenen Fettsäuren. Der Rohfettwert allein macht diesen Unterschied nicht sichtbar.
Deshalb lohnt sich beim Lesen eines Futters der Blick auf zwei unterschiedliche Angaben: den analytischen Rohfettwert und die Zusammensetzung.
Der Rohfettwert zeigt, wie viel Fett enthalten ist.
Die Zusammensetzung zeigt, welche Zutaten dafür verwendet wurden.
Erst zusammen ergeben diese Angaben ein sinnvolleres Bild davon, was tatsächlich im Napf landet.
Auch bei unseren Produkten lohnt sich der Blick auf die Deklaration
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Fazit
Rohfett ist ein wichtiger Bestandteil der Futterdeklaration. Für sich allein sagt der Wert jedoch wenig über die verwendeten Fette aus.
Wer die Fettqualität eines Hundefutters beurteilen möchte, sollte deshalb nicht bei der Prozentzahl stehen bleiben, sondern auch die Zusammensetzung und die verwendeten Fettquellen betrachten.
